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Hoffnungsträger im Handwerk


Zentrale Einschreibfeier 2015 des Handwerks

Rechtzeitig klarte der Himmel doch noch auf und ermöglichte am letzten Samstag den rund 400 Teilnehmern, die sich zum Umzug der Kreishandwerkerschaft durch die Hamelner Innenstadt versammelt hatten, ohne Regenschirme und trockenen Fußes in die Marktkirche zu gelangen . Etwa 220 Auszubildende waren mit ihren Angehörigen, Freunden, Eltern, Ausbildungsmeistern und Lehrern auf den Beinen. Kreishandwerksmeister Bente zeigte sich angesichts dieser Präsenz  zufrieden.

Selbstbewusst und zuversichtlich trugen sie die einzelnen Berufsschilder und historische Fahnen und zeigten damit für das Handwerk im Weserbergland Flagge.

In der Marktkirche leitete Superintendent Philipp Meyer mit einem überkonfessionellen Gottesdienst die offizielle Aufnahme in die Handwerksgemeinschaft ein.  Diese Zeremonie wurde musikalisch von der Band 4 Delay begleitet.
Kreishandwerkermeister Wilhelm Bente begrüßte neben vielen Gästen aus der Politik, darunter die stellvertretende Landrätin Ruth Leunig, Hamelns Bürgermeisterin Ursula Wehrmann, die Landtagsabgeordneten Otto Deppmeier und Ulrich Watermann, und natürlich ganz besonders die jungen Handwerkerinnen und Handwerker.




Video vom Umzug  Umzug 2015

Stellvertretend für die  Ehrengäste aus Politik und Verwaltung beglückwünschten Ruth Leunig  und Ursula Wehrmann die Auszubildenden zu ihrer zukunftsorientierten Berufswahl. In ihrem Grußwort bezeichnete die stellvertretende Landrätin die neuen Auszubildenden als „Hoffnungsträger“ und „Kapital der Zukunft“. Bürgermeisterin Wehrmann fügte hinzu, dass es zwar viele Weltverbesserer gebe, aber kaum jemanden, der einen Nagel richtig in die Wand schlagen könne.

Danach versammelten sich alle Auszubildenden zwischen Marktkirche und Hochzeitshaus auf ihren großen Auftritt. Alle Auszubildenden wurden vom Obermeister und Lehrlingswart der jeweiligen Innung namentlich aufgerufen und den vielen Zuschauern vorgestellt.   
Mit einem Trunk aus dem jeweiligen Zunftbecher und einem kräftigen Händedruck vom Obermeister wurde der Pakt dann offiziell besiegelt. Jeder Lehrling nahm einen mehr oder minder kräftigen Schluck aus den Zunftbechern wobei es dem letzten Lehrling vorbehalten war, den Krug vollends zu leeren.

Ungeteilte Meinung der Auszubildenden: Mit Stolz haben wir an diesem Umzug durch die Stadt teilgenommen.  „Das kann man doch alles ruhig mal mitmachen“, so eine Teilnehmerin. Aber auch eine gewisse Freude, dass solch eine Veranstaltung für den Berufsnachwuchs durchgeführt werde war mehrmals zu vernehmen.

Beim rustikalen Handwerkerabend oblag es Kreishandwerksmeister Wilhelm Bente zwei Ehrungen vorzunehmen. Bäckerobermeister Thomas Wegener erhielt eine Urkunde für sein 25-jähriges Meisterjubiläum und eine weitere für das 125-jährige Bestehen der Bäckerei Wegener. Zur Erinnerung an sein 60-jähriges Meisterjubiläum zeichnete Bente den Ehrenobermeister der Innung der Metallhandwerke, Gustav Buchheister mit einem Goldenen Meisterbrief aus.
Ein leckeres Büffet in der Sumpfblume bildete den Abschluss der diesjährigen Einschreibungsfeier.
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